Schröpfen

Das Schröpfen ist eine uralte Reiztherapie die schon 3300 vor Christus angewandt wurde. Sie zählt zu den ausleitenden Verfahren. Bei dieser Methode werden mehrere Schröpfgläser, in denen ein Vakuum erzeugt wird, auf die Haut aufgesetzt.

Wirkung

An den Wirbelsäulensegmenten entspringen Nervenfasern, die nicht nur zu einzelnen Organen ziehen, sondern auch zu bestimmten Hautarealen. Durch das Schröpfen dieser Hautareale wird das Bindegewebe verstärkt durchblutet und die Organtätigkeit der korrespondierenden Organe stimuliert. Dieses Konzept ist auch von der Schulmedizin anerkannt (Head’sche Zonen) und wird als Erklärung für den heilenden /lindernden Effekt der Massage angeführt. Das Schröpfen verbessert nicht nur die Blutzirkulation, es reguliert auch das autonome Nervensystem und beseitigt lokale Schmerzen und Muskelverspannungen.

Wichtige Information

Durch das Schröpfen können Blutergüsse (Hämatome) entstehen. Dies ist normal und kein Anlass zur Beunruhigung. Die Blutergüsse heilen in der Regel innerhalb einer Woche ab.

Anwendungsgebiete (nicht abschliessend)

Kopfschmerzen / Migräne / Wetterfühligkeit, Muskelverspannungen, Durchblutungsstörungen, Rachen-entzündungen, Rheuma / Fibromyalgie, Schmerzen (Rücken, Ellbogen, Hüfte, Schulter, Knie) Ischialgien, Arthrose, Gastritis / Sodbrennen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Verstopfung / Blähungen, Leber-erkrankungen / Gallenstauungen, Zyklusstörungen / Klimakterische Beschwerden, Niere-, Harnweg-/ Blasenstörungen, Ungleichgewicht des vegetativen Nervensystems, Überanstrengung / Erschöpfung, Schlafstörungen / Depression / Ängste, Grippe, Asthma bronchiale